3.Platz bei ASVb-Blitz-MM

Bei der ASVb-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft gingen dieses Jahr zwölf Mannschaften an den Start: Alsdorf, DJK Aufwärts, Brand, Digo Help, Übach-Palenberg, Eschweiler, Herzogenrath, Post-Telekom, der ASV 1856 und drei Teams vom SV Würselen. Damit konnte der Ausrichter Digo Help vier Teams mehr in Linnich begrüßen als im Vorjahr, was schon für eine ansprechende Turnieratmosphäre sorgte. Wir traten in der Besetzung Felix Klein, Philipp Lamby, Franz-Josef Esser und Christoph Jablonowski an und gehörten hinter dem starken Team von Würselen I zu den Mitfavoriten. Allerdings gab es schon in der zweiten Runde einen kräftigen Dämpfer, als wir unglücklich 1,5:2,5 gegen Aufwärts verloren: Franz-Josef stellte mit Dame mehr den König ein, und Philipp schaffte es in Gewinnstellung und 5 gegen 1 Sekunden nicht, seinen Gegner über die Zeit zu heben und schnell genug die Uhr anzuhalten.

Dann gab es auch noch ein bißchen Ärger. Im Kampf gegen Würselen I führten wir 2:0. Felix hatte die Dame weniger, aber sein Gegner hatte nur noch Sekunden und drosch so auf die Uhr ein, daß die den Geist aufgab. (Die Partie wurde wiederholt.) Und an Brett 3 reklamierte der Würselener einen Gewinn auf Zeit ohne dabei die Uhr anzuhalten. Nun blieb Franz-Josef, sagen wir mal: kaltschnäuzig, einfach sitzen, knapp 10 Sekunden, und wartete ab, bis auch beim Gegner die Zeit abgelaufen war. Das fanden jetzt viele Teilnehmer unfair, was man verstehen kann aber nicht teilen muß, denn die Fide-Schnellschachregel A4.c) ist eindeutig: „Um einen Gewinn auf Zeitüberschreitung zu beanspruchen, muss der Antragssteller die Uhr anhalten.“ So wurde der Fall dann auch vom Spielleiter entschieden, also Remis.

Eigentlich waren wir nach diesem „Skandalsieg“ wieder im Rennen, aber die Luft war raus, und mit zwei Unentschieden gegen Würselen III und Alsdorf entfernten wir uns wieder von der Tabellenspitze. Letztenendes gewann Würselen I das Turnier mit 20:2 Punkten und den meisten Brettpunkten vor dem punktgleichen Team von DJK Aufwärts. Wir wurden mit 18:4 Punkten Dritte, wozu Felix 9, Philipp 9.5, Franz-Josef 7 und Christoph 6.5 Brettpunkte beisteuerten.