Nach 2-2 und Münzwurfentscheidung: ASV fliegt bei Eschweiler aus ASVb 4 er Pokal

Am 29. Februar traten wir bei Eschweiler zum Viertelfinale des ASVb 4 er Pokals an. Wir spielten in der Aufstellung Christoph Jablonowski, Frank Dischinger, André Kusidlo und Mario Meyer. Unser Gegner trat mit einer Mannschaft die im Schnitt knapp unter 1900 DWZ hatte an, was uns nominell die leichte Favoritenrolle zukommen ließ.

Am ersten Brett spielte Christoph gegen Nils Henrotte und wich in der Eröffnung möglichen Komplikationen aus um eine etwas angenehmere Stellung zu bekommen. Sein Gegner verzichtete im Mittelspiel auf aktive Pläne und mit knapper werdender Zeit häuften sich die Schwächen im schwarzen Lager, so dass sich hier bald der gefahrlos erspielte volle Punkt abzeichnete. [1-0]

Frank gewann an Brett 2 mit Schwarz gegen den Alapin von Marcel Singh den berühmten b2-Bauern, jedoch bekam Marcel dafür alsbald sehr aktive Figuren und Frank hatte Probleme seine Entwicklung zu vollenden, bzw die eigenen Streitkräfte zu koordinieren. Ein Angriff mit h4-h5 und Öffnen der Königsstellung führte dann in Kombination mit knapper Zeit zu Figurenverlust bei Frank. [0-1]

An Brett 3 spielte Andre ebenfalls mit Schwarz gegen Dr. Bernd-Dieter Struck und hatte nach der Eröffnung eine bequeme und taktisch nicht sehr komplizierte Stellung. Im Mittelspiel passierte dann auch nicht viel, außer das Material incl. Damen vom Brett kamen. Jedoch gelang es dann seinem Gegner an einer Stelle wirkungsvoll mit seinem Turm die 7. Reihe zu erobern, was zu Bauernverlust und strategischer Verluststellung führte. Gegenspiel gegen f2 war auch nicht möglich, so dass hier nichts mehr zu holen war. [0-1]

Unser Neuzugang Mario Meyer spielte an 4 gegen Gerd Hüskens und bekam als Weißer im Zentrum freie Hand, so dass sich eine für ihn auf den ersten Blick sehr angenehme Stellung ergab. Irgendwo im Mittelspiel gelang es Hüskens dann aus einem kleinen Rechenfehler Kapital zu schlagen und gewann einen Bauern. Die Stellung war für uns wohl kritisch aber nicht verloren, so dass Mario sich in der Folge bei knapper werdender gegnerischer Zeit zurückkämpfen und mit aktiven Figuren auf der 7. Reihe die Partie drehen konnte. [1-0]

Damit stand es 2-2 unentschieden und auch über die Berliner Wertung (5-5) ließ sich kein Sieger ermitteln. In diesem Fall muss laut Turnierordnung die sofortige Entscheidung per Los durch Münzwurf gefällt werden. Das nun also nötige Glück zum Weiterkommen war uns an diesem Abend nicht vergönnt, aber um ehrlich zu sein hätten wir ein Weiterkommen auch nicht verdient gehabt. Bis auf Christophs Partie war unser Vortrag insgesamt zu wenig, um die nächste Runde zu erreichen.